|
PRESSEINFORMATION Fraktionen SPD, CDU/ANW, Bündnis 90/Die Grünen, FDP
Zum Auftakt der Bürgerbefragung Bad: Information, kein Wahlkampf

Kurz vor Beginn der Bürgerbefragung zum Bad rufen die Fraktion SPD, CDU/ANW, Bündnis 90/Die Grünen und FDP alle Potsdamerinnen und Potsdamer auf, sich zu beteiligen: „Nutzen Sie Ihre Stimme, machen Sie mit: Stimmen Sie in den kommenden 14 Tagen ab!“
„Wir wollen ein eindeutiges Votum. Uns ist es wichtig ist, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Deswegen rufen wir gemeinsam zur Teilnahme an der Befragung auf.“
Wichtig sei, dass alle nötigen Informationen verfügbar sind - auf dem Stimmzettel und der Variantenerklärung, die ab Montag allen Einwohnern der Stadt zugestellt werden. Auch online kann abgestimmt werden; dafür werben die vier Parteien ebenfalls: „Eine schnelle, einfache und auch sichere Variante“, so die Fraktionsvorsitzenden.
Gemeinsam werben wir, in Gesprächen und mit einem Flyer, der ab Montag an viele Potsdame Haushalte verteilt wird für die von uns favorisierte Variante Schwimmbad am Volkspark. Auf Plakate und andere Werbemittel, wie man sie aus Wahlkämpfen der Parteien kennt, verzichten wir.
Unter dem Motto „Baden, wo es Spaß macht“ sind in unserem gemeinsamen Flyer die Argumente Pro Volkspark noch einmal auf einen Blick zusammengestellt, unter den Schlagworten Aufenthaltsqualität, Lage, Kosten, Umwelt, Zukunft und Architektur. „Die Potsdamer sind viele Jahre am Brauhausberg schwimmen gegangen. Jetzt genügt das Bad nicht mehr modernen Anforderungen; auch nach einer Sanierung nicht. Für einen Neubau aber muss man verschiedene Standorte abwägen, und da hat aus unserer Sicht der Volkspark klare Vorteile.“
Zum Beispiel muss man nicht Potsdams befahrenste Kreuzung überqueren, wenn man zum Baden geht. Liegewiesen und Freiflächen liegen idyllisch und nicht an Hauptverkehrsachsen. Erreichbar ist auch der Volkspark sehr gut, mit Tram direkt vor der Tür und Parkflächen, die so oder so gebraucht werden. Finanziell punktet der Volkspark durch höhere Erlöse aus dem Flächenverkauf Brauhausberg. Und der Brauhausberg kann so als innerstädtisches Wohnquartier vernünftig entwickelt werden, mit gut angebundenen Wohnungen, die die Stadt dringend braucht.
Mike Schubert, SPD
Michael Schröder u. Klaus Rietz, CDU/ANW
Saskia Hünecke, Bündnis 90/Grüne
Johannes von der Osten-Sacken, FDP |