Die Beschlüsse zur Gestaltung der Mitte sind klar und eindeutig Die Garnisonkirchenstiftung hat ein verbrieftes Recht auf den Bau des Kirchenschiffs auf Teilen des Rechenzentrumgrundstücks. Fördermittel sind geflossen. Unstrittig ist, dass für die Kunst- und Kreativwirtschaft schnell eine dauerhafte Lösung gefunden werden muss. Beschlussvorlagen und Ideen zur Entwicklung des Langen Stalls einschließlich der alten Feuerwache liegen auf dem Tisch. Dafür haben andere Fraktionen wie die CDU/ANW-Fraktion längst gesorgt.
Man muss sich also fragen, was will die Linke wirklich. Änderungen der Beschlusslage kosten viel Geld. Rückforderungen von Fördermitteln wären unweigerlich der Fall. All das weiss die Linke. Sie suggeriert jedoch der Bevölkerung, hier sei noch eine umfassende Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Rechenzentrums möglich. Auch die hat längst stattgefunden, sonst gäbe es nicht die Beschlüsse. Zickzackkurs und Kehrtwendungen kennen wir bei dieser Fraktion von der Debatte um die Fachhochschule.
Bürgerbeteiligung ist jedoch tatsächlich noch möglich und sinnvoll – wir fordern sie sogar - aber nur, wenn es um den Langen Stall, die alte Feuerwache und z.B. eine Bleibe für die Kunst- und Kreativwirtschaft in der Schiffbauergasse geht. Man fragt sich also, warum sagt die Linke nicht, was sie wirklich will. Der Fraktionsvorsitzende der CDU/ANW-Fraktion Matthias Finken sagt: „Die Linke hat die Entwicklung verschlafen und versucht nun mal wieder mit populistischen Maßnahmen auf sich aufmerksam zu machen. Wir fordern die Rückkehr zu einer sachlichen und fachlichen Debatte, die Zukunft der Mitte ist für Potsdam viel zu wichtig, als in weiteren unendlichen und emotionsgeladene Diskussionen zerredet zu werden.“