Im 7. Altenbericht der Bundesregierung heißt es: "Wohnungspolitik für ältere Menschen darf deshalb nicht nur als Wohnungsmarktpolitik verstanden werden, erforderlich ist ein umfassendes Verständnis von Wohnpolitik." Im kürzlich veröffentlichten Potsdamer Altenbericht steht: "Diese Altersgruppen wachsen dabei überproportional im Vergleich zu den jüngeren Bevölkerungsgruppen. Die Landeshauptstadt Potsdam steht damit auch beim Thema Wohnen und Zusammenleben vor beträchtlichen Herausforderungen." Das heißt, die Bevölkerung wird älter und wir müssen unser Wohnungsangebot darauf ausrichten.
Deshalb fordert die CDU/ANW-Fraktion: Durch die Landeshauptstadt und deren Gesellschaften sind bei gefördertem wie frei finanziertem Wohnungsbau alten- und behindertengerechte Wohnungen gemäß deren statistischen Bevölkerungsanteil zu bauen. Dabei reichen, wie die Praxis zeigt, barrierearme Wohnungen. Es müssen nicht unbedingt barrierefreie Wohnungen sein, wie die Brandenburgische Bauordnung es vorsieht. Die ProPotsdam hat bereits erste Anstrengungen in diese Richtung unternommen. Es ist jetzt wichtig, diese Ansätze für die Zukunft festzuschreiben und auszubauen. Darüber hinaus fordern wir, sicherzustellen, dass diese Wohnungen so auf dem Markt angeboten werden, dass die Zielgruppe vorrangig Zugriff auf diese Wohnungen erhält. Der Fraktionsvorsitzende der CDU/ANW-Fraktion, Matthias Finken, sagt: "Wir können unseren Senioren nur Wohnraum im gesamten Stadtgebiet bieten, wenn wir jetzt die Weichen richtig stellen. Wir halten unsere Initiative deshalb nicht, wie die anderen Fraktionen, für erledigt."